Nociception Monitoring
Kontinuierliche Erfassung der nozizeptiven Belastung während operativer Eingriffe. Autonome physiologische Reaktionen werden analysiert, um die individuelle Stress- und Schmerzantwort objektiv abzubilden.

Enhanced Nociception Monitoring for Personalized Perioperative Care
From Standardized Anesthesia to Precision Analgesia
Die Reaktion eines Patienten auf chirurgischen Stress und Schmerzreize ist hochindividuell. Dennoch basiert die intraoperative Analgesiesteuerung in vielen Bereichen noch immer auf standardisierten Vorgehensweisen und indirekten klinischen Parametern wie Herzfrequenz oder Blutdruck.
ENiMoN (Enhanced Nociception Monitoring) wurde entwickelt, um diesen Ansatz grundlegend zu verändern.
Das Forschungsprogramm untersucht, wie moderne Monitoringverfahren, hochfrequente physiologische Daten und künstliche Intelligenz genutzt werden können, um Anästhesie und Analgesie individuell an die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten anzupassen.
Unser Ziel ist die Entwicklung einer datengetriebenen Präzisionsanästhesie, die nicht nur die intraoperative Versorgung optimiert, sondern auch postoperative Outcomes nachhaltig verbessert.
Patienten unterscheiden sich erheblich hinsichtlich:
Konventionelle Monitoringverfahren erfassen diese Unterschiede nur unzureichend. ENiMoN untersucht deshalb, ob die kontinuierliche Analyse nozizeptiver und physiologischer Signale eine präzisere Steuerung der Analgesie ermöglicht und damit klinisch relevante Endpunkte beeinflussen kann.
ENiMoN kombiniert verschiedene physiologische Informationsquellen zu einem integrierten Monitoringansatz.
Kontinuierliche Erfassung der nozizeptiven Belastung während operativer Eingriffe. Autonome physiologische Reaktionen werden analysiert, um die individuelle Stress- und Schmerzantwort objektiv abzubilden.
Informationen über die Gehirnfunktion werden integriert, um Zusammenhänge zwischen Analgesie, Anästhesie und Gehirngesundheit zu untersuchen.
Analyse der physiologischen Belastung während eines Eingriffs.
ENiMoN ist als prospektive Forschungsplattform konzipiert und umfasst verschiedene chirurgische Fachgebiete. Aktuelle Schwerpunkte:
Ein wesentliches Merkmal von ENiMoN ist die Verknüpfung intraoperativer Daten mit postoperativen Ergebnissen. Wir untersuchen Zusammenhänge zwischen physiologischen Mustern und:
Dadurch entsteht ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen individualisierter Analgesiestrategien.
Während eines einzelnen Eingriffs entstehen Millionen von Datenpunkten. ENiMoN integriert:
Diese Informationen werden innerhalb der AI²POC Data Platform zusammengeführt und bilden die Grundlage für moderne Datenanalysen und KI-Modelle.
Ein langfristiges Ziel von ENiMoN ist die Entwicklung prädiktiver Modelle zur Unterstützung klinischer Entscheidungen.
Hierdurch soll der Übergang von reaktiver zu proaktiver perioperativer Medizin ermöglicht werden.
ENiMoN ist mehr als eine klinische Studie. Die Plattform dient als Testumgebung für:
Dadurch können wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die klinische Versorgung überführt werden.
Jeder Patient reagiert unterschiedlich auf Schmerz, Stress und Anästhesie. Unser Ziel ist es, diese individuellen Unterschiede sichtbar zu machen und für eine personalisierte perioperative Behandlung nutzbar zu machen.
ENiMoN verbindet modernes Monitoring, hochfrequente Datenanalyse und künstliche Intelligenz zu einer neuen Generation der Präzisionsanästhesie.
From Nociception Monitoring to Precision Perioperative Care.
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